Wer eine Eigentumswohnung besitzt oder ein Mehrfamilienhaus mit Wohnungen, die vermietet werden, der weiß, dass es eine große Herausforderung und ein kostenintensives Vorhaben darstellt, wenn es um die Wohnungssanierung geht.

Wie alle Gebrauchsgegenstände nutzt eine Wohnung durch die Nutzung ab. Für den Eigentümer stellt es eine Herausforderung dar, instand zu setzen und diese im Anschluss instand zu halten – denn die Standards und Bauvorschriften ändern sich im Laufe der Zeit. Bevor es an die Sanierung der Wohnung geht, muss sich der Eigentümer mit unterschiedlichen Fragestellungen beschäftigen sowie unterschiedlichen Prioritäten und Auswirkungen. Besonders bei einem Altbau gehört die Wohnungssanierung zu den ersten Schritten und stellt oft eine sinnvolle Alternative zum Abriss und dem kompletten Neubau dar.

Doch bei einer Wohnungssanierung gilt es, einige wesentliche Faktoren zu beachten.

Wissenswert!

Es ist nicht immer eine Vollsanierung notwendig, sondern in vielen Fällen ist eine Teilsanierung ausreichend.

Es spielt jedoch keine Rolle, welche Art der Sanierung vorgenommen wird. Eine genau durchdachte Planung ist ein Muss, ebenso wie eine fachgerechte Umsetzung.

Wann ist es notwendig, eine Wohnung zu sanieren?

Es gibt viele Gründe, die für eine Wohnungssanierung sprechen. So kommt es zu einer Sanierung, wenn es häufig einen Mieterwechsel gibt. Vor dem nächsten Bezug wird die Wohnung im Laufe der Sanierung / Renovierung in den Ursprungszustand versetzt. Durch die Wohnungssanierung steigt im Idealfall der Wert der Wohnung und sie wird in einen besseren Zustand versetzt als zuvor. Der schlimmste Fall, der für eine Wohnungssanierung spricht, ist ein Band, ein Wasserschaden, ein Schimmelbefall oder sonstige Schäden und Defekte.

Häufig spricht auch die Veränderung der Lebenssituation für eine Sanierung. Dabei kann es sich bspw. um einen behindertengerechten Umbau (Barrierefrei) handeln, da der Bewohner bspw. nach einem Unfall unter körperlichen Einschränkungen leidet. Aber auch altersbedingte Sanierung gibt es, wenn der Bewohner mit fortschreitenden Alter bspw. ein barrierefreies Badezimmer benötigt.

Doch generell müssen Wohnungen nach einer gewissen Zeit saniert werden, damit sie dem aktuellen Standard aufweisen, vor allem da sich die Vorschriften im Hinblick auf die Ausstattung ebenfalls stetig weiterentwickeln.

Die Wohnungssanierung planen – 6 vorbereitende Schritte

Schritt 1:

Es sollte zuerst genau geplant werden, wie die Wohnung und die einzelnen Zimmer im Anschluss aussehen sollen.

Schritt 2:

Als Vorbereitung für die Sanierung die Wohnung und/oder die Zimmer entrümpeln. Das alte Badezimmer abreißen, dies gilt ebenfalls für die Küche.

Schritt 3:

Die alten Fliesen von den Wänden entfernen, Tapeten abreißen. Fußböden rausnehmen, wie bspw. Teppiche, Laminat, Bodenfliesen oder Parkett.

Schritt 4:

Rückbau von abgehängten Decken oder Trockenbau Wänden.

Schritt 5:

Die Sanierung der Wohnung / Zimmer vornehmen, dabei den Bauschutt und Altmöbel umweltgerecht entsorgen.

Die Wohnungssanierung: worauf ist zu achten

Damit die Sanierung der Wohnung effektiv und nachhaltig erfolgt, gilt es einige Punkte zu beachten:

  • Handelt es sich um einen Neu- oder Altbau?
  • Steht das Gebäude unter Denkmalschutz?
Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen, unterliegen bei einer Sanierung strengen Auflagen und möglicherweise dürfen die Arbeiten nicht durchgeführt werden! Zudem ist nicht jede Maßnahme für jeden Gebäudetyp gleich geeignet oder wirksam.

Wer eine Wohnung sanieren möchte, der erhält durch das Baujahr des Gebäudes Auskunft darüber, mit welchen Schwächen zu rechnen ist. So verfügen die Häuser, die aus dem frühen 20. Jahrhundert stammen, zumeist über kalte, feuchte Keller, die trockengelegt werden müssen. Die Häuser, die um 1940 gebaut wurden, sind recht hellhörig aufgrund der Holzbalkendecken. Hier gilt es in Sachen Schallschutz nachzurüsten. Ganz anders bei den Immobilien, die in den 60er-Jahren entstanden, diese fallen durch giftige Baustoffe und schlecht isolierte doppelverglaste Fenster negativ auf.

Diese Beispiele zeigen auf, dass es unumgänglich ist, vor dem Beginn der Sanierungsarbeiten eine gründliche Bestandsaufnahme vorzunehmen. Dabei sollten die geplanten Maßnahmen einem bestimmten Ziel untergeordnet werden, denn so ist es möglich, die sinnvollen Maßnahmen zu erkennen und weiß, wie die arbeiten in die richtige Reihenfolge zu setzen sind.

Zugleich gilt, dass einige der baulichen Maßnahmen nur in Kombination und vor allem in der richtigen Reihenfolge durchzuführen sind. Sollte es zu unvollständigen und chronologisch falsch durchgeführten Sanierungsmaßnahmen kommen, dann können Schäden oder Mängel die Folge sein. Eben dies gilt es zu vermeiden. Für eine erfolgreiche Wohnungssanierung ist es daher unumgänglich, Sachverständige und Fachleute hinzuzuziehen.

Wie hoch ist das Budget für die Wohnungssanierung anzusetzen?

Niemals sollte eine Wohnungssanierung ohne Budget geplant werden. Der Bauherr selbst weiß am besten, wie viel er investieren will oder kann. Darüber hinaus erleichtert ein Budget die Arbeit der Sachverständigen. Denn diese können so im Vorfeld bereits abschätzen, was mit dem Betrag machbar ist und was nicht.

Merke! Eine Wohnungssanierung ohne festes Budget kann sich schnell zu einem Fass ohne Boden entwickeln und somit äußerst umfangreich und teuer ausfallen.

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